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Philip Keil – bekannt aus

Krisenmanagement im Unternehmen:
Was wirklich zählt – und was nicht.

Krisen und Flugzeugabstürze haben viel gemeinsam. Alle hoffen, dass es niemals dazu kommt, denn die unmittelbaren Folgen sind dramatisch. Wer aber die richtigen Lehren aus dieser Krisenerfahrung zieht, stellt fest: Langfristig betrachtet macht jeder Crash das Fliegen sicherer und jede Krise ein Unternehmen erfolgreicher. Diesen und weitere spannende Zusammenhänge stellt der Keynote Speaker für Krisenmanagement Philip Keil her. Er muss es wissen, konnte er doch als Pilot einen Crash in letzter Sekunde abwenden.   

Philip Keil: Erfolgsfaktor Fehlerkultur
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Was ist gute Führung? Der Keynote Speaker für Leadership und Krisenmanagement gibt Antworten

Jenseits der Schuldfrage bekommen wir in turbulenten Zeiten eine echte Chance zur Veränderung, wenn wir uns der Verantwortung stellen. Wo sind wir angreifbar? Was haben wir versäumt, das sich jetzt rächt? Wie können wir die Zusammenarbeit im Team verbessern? Wo schlummern ungenutzte Potentiale?

Äußere Krisen setzen existentielle Ängste frei, weil wir den vermeintlichen Kontrollverlust fürchten. Plötzlich fühlen wir uns nicht mehr wie die Piloten unseres Lebens. Sondern wie Passagiere. Für die Führung eines Teams schlägt jetzt die Stunde der Wahrheit. Denn gerade in Krisenzeiten suchen die Menschen Orientierung. Die Kernkompetenz einer guten Führung von Mitarbeitern.

Notfall- und Krisenmanagement im Unternehmen

Gut gemanagt ist nicht gut geführt. Ein häufiger Fehler dominanter Krisenmanager ist, der Belegschaft mit „klaren Ansagen“ und einsamen Entscheidungen Führungsstärke und Handlungssicherheit in der Krise vermitteln zu wollen.

Eine Krise lässt sich managen, aber nur im Team. Und dieses Team will nicht gemanagt werden, ein Team will geführt werden. Managen bedeutet, Kontrolle zu haben. Führen bedeutet, Vertrauen zu haben. Wer Krisen meistern will, muss fordern und fördern. Gerade in Krisensituationen. Das gilt am Boden wie in der Luft. „Wer Turbulenzen meistern und Ziele erreichen will, der muss es schaffen, seine Mitarbeiter zu erreichen“, weiß der Experte für Krisenmanagement Keil.

Und noch eine Führungsstrategie setzt er bei jedem Krisenmanager voraus: Den Blick für Chancen schärfen. Unser Gehirn ist darauf programmiert, Risiken eher zu erkennen als Chancen.

Krisenmanagement für Führungskräfte trainieren

Fliegen im 21. Jahrhundert ist nicht etwa deshalb so sicher, weil Piloten keine Fehler unterlaufen. Sondern weil eine Arbeitskultur im Cockpit geschaffen wurde, in der Fehler schnell erkannt und die Auswirkungen eines Notfalls eingedämmt werden. Und weil sich Führungsprinzipien etabliert haben, die vorschreiben, dass Erfahrungen aus Fehlentscheidungen und Missverständnissen mit anderen Piloten geteilt werden. Auf Wunsch auch anonym. Alle Erkenntnisse fließen ein in die stetige Verbesserung der Sicherheitskultur.

Diese Krisenmanagement-Werkzeuge trainieren Piloten regelmäßig im Flugsimulator. Ein Führungsmodell, das jede Organisation, vom Großkonzern bis zum Familienunternehmen übernehmen kann, motiviert Referent Philip Keil in seiner Keynote über Krisenmanagement. Wie können wir uns für kommende Herausforderungen besser wappnen? Welche Lehren zieht ein Unternehmen aus Fehlern? Krisenszenarien im Team alle sechs Wochen durchzuspielen, stärkt den Zusammenhalt und gibt Handlungssicherheit, wenn der Krisenfall eintritt. Ein guter Vortrag kann als Initialzündung, Inspiration sein und Bewusstsein für das Thema schaffen.

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Der Impulsvortrag über Krisenmanagement vom Motivationsredner

Als sich Philip Keil 2009 mit einem Notfall konfrontiert sah, der binnen Sekunden zum Absturz geführt hätte, blinkten Warnlampen und schrillten Notsirenen. Die Windscherung verursachte Chaos im Cockpit. Weil er das rettende Notfallmanöver aus seinen Simulator-Trainings abrufen konnte, verhinderte er einen Absturz mit knapp 200 Menschen an Bord. Die vielleicht wichtigste Aufgabe nicht nur im Flugsimulator sondern auch in Krisenmanagement Seminaren für Unternehmen?

Klare Prioritäten setzen und sein Handeln allein danach ausrichten. Angst und Stress machen uns passiv und orientierungslos. Im Krisenmodus reagiert unser Gehirn nur noch auf die offensichtlichen Reize, nicht auf das wirklich Wichtige. Man spricht in solchen Krisenmanagement Trainings daher von reaktivem Denken.

Sechs Tipps vom Vortragsredner: Wie Sie die Krise als wertvolles Feedback nutzen

Krisen haben die Eigenschaft, dass alles offensichtlicher wird. Sowohl unsere Schwächen als auch unsere Stärken werden wie unter einem Brennglas gnadenlos ausgeleuchtet. Wie ein wertvolles Feedback. Auch wenn äußere Faktoren jenseits unseres Einflussbereichs zur Krisensituation führten. „Als Pilot kann ich vieles nicht kontrollieren – schlechtes Wetter, technische Probleme oder Fehler meiner Besatzungsmitglieder. Aber macht mich dieser Umstand weniger verantwortlich, den Notfall wieder in den Griff zu bekommen? Wen interessiert das in 13km Höhe bei 850km/h?“ 

Was Konzerne für ein besseres Krisenmanagement der Führungskräfte und Mitarbeiter tun können, bringt Gastredner Philip Keil auf den Punkt:

  • Sich bewusst einen Moment der Ruhe gönnen, tief durchatmen und sammeln.
  • Reduzierung auf das Wesentliche: Was ist jetzt in diesem Krisenmoment wirklich wichtig? Um was geht es hier im Kern?
  • Konfrontation: Vor was konkret habe ich Angst? Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte und wie wahrscheinlich ist das?
  • Handlungsspielraum abstecken: Was kann ich tun? Worauf habe ich direkten und indirekten Einfluss?
  • Perspektive wechseln: Wie sehe ich die Situation von außen betrachtet? Was würde ich einem Freund in dieser Lage raten? Wie werde ich wohl in fünf Jahren auf die derzeitige Situation zurückblicken?
  • „Jede Fehlentscheidung ist besser, als gar keine Entscheidung.“
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